Photovoltaik 2026
Einspeisevergütung 2026: Warum sich Photovoltaik trotzdem lohnen kann
Viele Hausbesitzer und Unternehmen fragen sich aktuell: Lohnt sich eine Photovoltaikanlage 2026 überhaupt noch, wenn die Einspeisevergütung niedriger ist als früher?
Unsere klare Einschätzung: Ja, in vielen Fällen lohnt sich Photovoltaik weiterhin. Der wichtigste Vorteil liegt heute aber weniger in der reinen Einspeisung, sondern vor allem im Eigenverbrauch. Jede Kilowattstunde Solarstrom, die du selbst nutzt, musst du nicht teuer vom Energieversorger einkaufen.
Regional gedacht
Photovoltaik für Landsberg, Ammersee und Voralpenland
Wir sind viel unterwegs in Landsberg am Lech, im Ammerseegebiet und im Voralpenland. Dabei hören wir von vielen Kunden ein ähnliches Ziel: Sie möchten ihre Stromkosten langfristig senken, unabhängiger werden und ihr Gebäude sinnvoll für die Zukunft aufstellen.
Genau deshalb sollte eine Photovoltaikanlage nicht einfach von der Stange kommen. Entscheidend ist, dass Anlagengröße, Eigenverbrauch, Speicher, Wallbox und der tatsächliche Strombedarf sauber zusammenpassen.
Wichtig für 2026
- Eigenverbrauch wird immer wichtiger
- Einspeisung bleibt ein zusätzlicher Baustein
- Speicher und Wallbox können die Anlage sinnvoll ergänzen
- Gute Planung entscheidet über den langfristigen Nutzen
Grundlage
Was ist die Einspeisevergütung?
Wenn deine Photovoltaikanlage mehr Strom erzeugt, als du gerade selbst verbrauchst, wird der überschüssige Strom ins öffentliche Netz eingespeist. Dafür erhältst du vom Netzbetreiber eine gesetzlich geregelte Vergütung pro Kilowattstunde.
Diese Vergütung richtet sich nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG. Entscheidend ist der Zeitpunkt, zu dem deine Anlage in Betrieb genommen wird. Der dann gültige Vergütungssatz bleibt in der Regel für 20 Jahre plus das Jahr der Inbetriebnahme gesichert.
Bei der Planung zählt nicht nur die Technik. Auch der Zeitpunkt der Inbetriebnahme kann eine Rolle spielen.
Vergütung 2026
Wie hoch ist die Einspeisevergütung?
Die Höhe der Einspeisevergütung hängt unter anderem davon ab, wie groß deine Photovoltaikanlage ist und ob du nur überschüssigen Strom einspeist oder den gesamten erzeugten Strom ins Netz abgibst.
7,78 Cent
pro kWh
12,34 Cent
pro kWh
Stand: Inbetriebnahme vom 1. Februar 2026 bis 31. Juli 2026 für typische private Gebäudeanlagen bis 10 kW. Die Werte sollten vor der finalen Planung nochmals geprüft werden.
Bei der Überschusseinspeisung nutzt du deinen Solarstrom zuerst selbst. Nur der Strom, den du nicht verbrauchst, wird eingespeist. Bei der Volleinspeisung wird der gesamte erzeugte Strom ins Netz abgegeben.
Welche Variante besser passt, hängt von deinem Gebäude, deinem Stromverbrauch und deinem Alltag ab. Genau deshalb sollte eine Photovoltaikanlage nicht von der Stange geplant werden.

Der wichtigste Punkt
Warum Eigenverbrauch heute so wichtig ist
Früher war die Einspeisevergütung für viele Anlagen der wichtigste wirtschaftliche Faktor. Heute sieht das anders aus.
Der größte Vorteil entsteht meistens dann, wenn du möglichst viel Solarstrom selbst nutzt. Jede Kilowattstunde, die du direkt im eigenen Haus verbrauchst, musst du nicht teuer vom Energieversorger einkaufen.
HomeofficeStrom tagsüber direkt im Haus nutzen.
WärmepumpeEigenverbrauch sinnvoll erhöhen.
ElektroautoSolarstrom für die eigene Wallbox einsetzen.
BatteriespeicherStrom vom Tag später nutzen.
Ein Batteriespeicher kann den Eigenverbrauch zusätzlich erhöhen. Er speichert überschüssigen Solarstrom vom Tag und stellt ihn später wieder zur Verfügung, zum Beispiel abends oder nachts.
Strom, den du nicht verbrauchst, geht ins öffentliche Netz und du bekommst dafür eine gesetzlich geregelte Vergütung pro Kilowattstunde.
Langfristig gedacht
Was passiert nach 20 Jahren?
Nach Ablauf der gesetzlichen Förderdauer endet die feste Einspeisevergütung. Das bedeutet aber nicht, dass deine Photovoltaikanlage dann wertlos ist.
In vielen Fällen produziert eine Anlage auch nach 20 Jahren weiterhin Strom. Diesen kannst du weiterhin selbst nutzen. Auch eine Einspeisung ins Netz kann grundsätzlich möglich sein, dann aber zu den jeweils geltenden gesetzlichen oder marktüblichen Bedingungen.
Ausblick
Was könnte sich ab 2027 ändern?
Für die kommenden Jahre werden Änderungen an der Förderung diskutiert. Nach aktuellem Stand geht es darum, die feste Einspeisevergütung für neue Anlagen stärker zu verändern oder durch marktorientierte Modelle zu ersetzen.
Für bereits installierte Anlagen ist nach bisherigem Stand ein Bestandsschutz vorgesehen. Das bedeutet: Wer seine Anlage rechtzeitig in Betrieb nimmt, soll die zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme gültigen Konditionen behalten.
Da gesetzliche Änderungen noch angepasst werden können, solltest du hier vorsichtig bleiben. Wenn du aktuell über Photovoltaik nachdenkst, ist es sinnvoll, die Planung nicht unnötig lange aufzuschieben.
Entscheidungshilfe
Lohnt sich Photovoltaik 2026 noch?
Ja, eine Photovoltaikanlage kann sich auch 2026 noch lohnen. Entscheidend ist aber nicht nur die Einspeisevergütung.
Wichtig sind vor allem diese Fragen:
- Wie viel Strom verbrauchst du im Jahr?
- Wann verbrauchst du den meisten Strom?
- Wie gut eignet sich dein Dach für Photovoltaik?
- Ist ein Batteriespeicher sinnvoll?
- Soll später ein Elektroauto oder eine Wärmepumpe dazukommen?
- Möchtest du vor allem Stromkosten senken oder möglichst viel einspeisen?
Erst wenn diese Punkte geklärt sind, lässt sich sinnvoll beurteilen, welche Anlage zu dir passt.
Regional geplant
Photovoltaik rund um Landsberg, Ammersee und Voralpenland
Gerade in unserer Region rund um Landsberg am Lech, um den ganzen Ammersee oder dem Allgäuer Raum, ist Photovoltaik für viele unserer Kunden, ob Hausbesitzer oder Unternehmen, ein wichtiges Thema geworden. Steigende Stromkosten, Wärmepumpe, Elektroauto, Batteriespeicher und der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit spielen dabei eine immer größere Rolle.
Als regionaler Meisterbetrieb kennt Elektrotechnik Botzenhard die Anforderungen vor Ort: unterschiedliche Dachflächen, Bestandsgebäude, Neubauten, Gewerbeobjekte und die typischen Fragen zur passenden Anlagengröße, zum Eigenverbrauch und zur sinnvollen Einbindung von Speicher oder Wallbox.
Genau deshalb ist eine persönliche Planung so wichtig. Eine Photovoltaikanlage sollte nicht einfach nach Standard verkauft werden, sondern zu deinem Gebäude, deinem Stromverbrauch und deinen Zielen passen. Ob in Landsberg am Lech, am Ammersee oder in der Umgebung: Entscheidend ist eine Lösung, die langfristig funktioniert und im Alltag wirklich Stromkosten spart.
FAQ
Häufige Fragen zur Einspeisevergütung 2026
Wie lange bekomme ich die Einspeisevergütung?
Die Einspeisevergütung gilt in der Regel für 20 Jahre plus das Jahr der Inbetriebnahme. Entscheidend ist der Vergütungssatz, der zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme deiner Anlage gültig ist.
Ist Eigenverbrauch besser als Einspeisung?
In vielen Fällen ja. Selbst genutzter Solarstrom spart den Strombezug vom Energieversorger. Diese Einsparung ist oft wichtiger als die Vergütung für eingespeisten Strom.
Brauche ich unbedingt einen Batteriespeicher?
Nicht immer. Ein Speicher kann sinnvoll sein, wenn du viel Strom abends oder nachts verbrauchst. Ob er sich lohnt, hängt von deinem Verbrauchsverhalten, der Anlagengröße und den Kosten ab.
Was ist besser: Überschusseinspeisung oder Volleinspeisung?
Für private Haushalte ist häufig die Überschusseinspeisung interessant, weil du den Solarstrom zuerst selbst nutzt. Volleinspeisung kann in bestimmten Fällen sinnvoll sein, muss aber individuell geprüft werden.
Muss ich 2026 schnell handeln?
Panik ist nicht nötig. Wenn du ohnehin über Photovoltaik nachdenkst, kann eine zeitnahe Beratung aber sinnvoll sein, weil sich gesetzliche Regelungen und Vergütungssätze ändern können.
Kann eine Photovoltaikanlage auch für Unternehmen sinnvoll sein?
Ja. Gerade Betriebe mit Stromverbrauch am Tag können stark vom Eigenverbrauch profitieren. Dazu gehören zum Beispiel Werkstätten, Büros, Praxen, kleinere Gewerbebetriebe oder landwirtschaftliche Gebäude.
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